
Ayurvedische Abhyanga Massage
Ayurvedische Abhyanga Massage
Ruhe, wohlige Wärme, sanfte, nährende Berührungen, tief Entspannen
Stell dir vor, du machst Urlaub in Indien.
Ein kleiner, abgelegener, ruhiger Ort am Meer.
Eine geschützte Terasse mit Massageliege nur für dich.
Eine sanfte Brise weht durch die Kokospalmen.
Sanfte, liebevolle Berührungen, die in dich einsinken dürfen.
Warmes Öl umhüllt dich.
Gleichmäßige, achtsame Streichungen, die beruhigen, besänftigen.
Manchmal braucht es einfach nur einen Raum, in dem du langsamer werden und mehr zu dir kommen kannst.
Die Abhyanga lädt dich ein, dich tief entspannen, sinken zu lassen, geschützt und umhüllt Wärme und Geborgenheit zu tanken, den Alltag loszulassen und erfrischt und gestärkt wieder aufzutauchen
Wie fühlt sich die Abhyanga an? Wie kann sie wirken?
Die traditionelle ayurvedische Abhyanga-Massage wird (wie auch die Lomi) mit viel warmen Öl ausgeführt. Die Idee dahinter ist, dass das warme Öl körperliche und feinstoffliche Schlacken aufnimmt und somit reinigend wirkt. Das Öl wird in einer ritualisierten Abfolge mit einer Kombination aus sanften Streichungen und kreisenden Bewegungen in den Körper eingerieben und auf dem Körper verteilt.
Durch den langsamen Rhythmus und die sich wiederholenden Streichungen hat die Abhyanga eine sehr beruhigende Wirkung auf das Nervensystem. Die sanften Streichungen werden achtsam und liebevoll von mir ausgeführt, was Nahrung für Körper und Seele ist. Das ermöglicht tiefe Entspannung und Erholung und Regeneration.
Woher kommt die ayurvedische Abhyanga?
In der Panchakarma-Kur unterstützt nach einer ausführlichen Anamnese die Abhyanga-Massage die ausleitenden, reinigenden, entgiftenden Verfahren (wie Einläufe, Abführungen, Nasenreinigung etc.). Begleitet wird dies durch spezielle Diät, Bewegung und Meditation. Dadurch soll eine Ausbalancierung der Doshas (Vata, Pitta, Kapha) erfolgen und das Immunsystem gestärkt sowie die Selbstheilungskräfte aktiviert werden.
Traditionell wird für die Abhyanga-Massage kännchenweise Öl benutzt. Hier in Europa wird (wie auch von mir) die Abhyanga-Massage in der Regel losgelöst von der Panchakarma-Kur angeboten. Dabei wird immer noch mehr Öl verwendet als in normalen Massagen, aber weniger als in der traditionellen Form.
Ich empfehle Kleidung, die ölig werden darf.
Formen der Abhyanga
Die ayurvedische Massage wird dabei in drei Haupt-Behandlungsformen unterteilt:
- Abhyanga: Ganzkörpermassage
- Padabhyanga: Fuß-Bein-Massage
- Mukabhyanga: Kopf-Gesichts-Massage
Die Abhyanga dauert 75–90 Minuten (Vorder- und Rückseite), alternativ sind 60 Minuten bei einer einseitigen Abhyanga möglich.
Padabhyanga und Mukabhyanga sind in die längere Abhyanga mit integriert.
Als Einzelbehandlung sind die Padabhyanga und Mukabhyanga jeweils kürzere Behandlungen und lassen sich verbunden mit einer Massage der Hände gut zu einer Sternmassage kombinieren (Kopf, Hände, Füße, etwa 45-60 Minuten).
Die Padabhyanga harmoniert wunderbar mit einer heißen, liebevollen Fuß-Waschung (etwa 30 Minuten, aufgrund der aufwendigeren Vorbereitung nur mit Voranmeldung).
Ayurvedische Abhyanga im Vergleich zur Hawaiianischen Lom Lomi Nui
Bei der Ayurevdischen Abhyanga stehen ritualisierte, sich wiederholende, achtsame und liebevolle, sanfte Streichungen im Vordergrund. Diese haben eine sehr beruhigende Wirkung auf das Nervensystem und sind gleichzeitig Nahrung für Körper und Seele. Das ermöglicht eine sehr tiefe Entspannung und Erholung und Regeneration.
Die Hawaiianischen Lomi Lomi Nui bietet eine Vielfalt an unterschiedlichen Techniken. Neben sanften Streichungen und Halt geben kann es auch Phasen mit mehr Dynamik und Intensität beinhalten, die helfen, Spannungen loszulassen. Charakteristisch für Lomi Lomi ist grossflächigerer Körperkontakt, dadurch mehr Nähe und die Untergriffe, wo ich mit Händen und Armen unter deinen Körper gleite und dich in Bewegung bringe.
Beide Massagen werden mit viel warmen Öl durchgeführt. Ich empfehle daher Kleidung, die ölig werden darf.
