Hawaiianische Lomi Lomi Massage in Bremen

Lomi Lomi Nui Massage bei Ole Schaffenberger

Fließende Berührungen, Wärme, bewegt und gehalten werden, loslassen

Eine Lomi Lomi Massage kann sich anfühlen, als würdest du in eine ruhige Lagune eintauchen:
Eine sanfte Welle kommt, umspült dich und zieht sich wieder zurück.
Dann kommt die nächste.
Ruhig, gleichmäßig, ohne Eile.
Du darfst dich treiben lassen, ohne irgendwo ankommen zu müssen.

Mit viel warmem Öl gleite ich mit Händen und Unterarmen in langen, großflächigen Bewegungen über und unter deinen Körper. Fließende Streichungen können sich mit Dehnungen, Halten und Wiegen verbinden. Manchmal bleibt die Berührung ruhig und sanft, manchmal wird sie bewegter und intensiver – so, wie es für dich stimmig ist.

Eine Einladung, für eine Weile nichts tun zu müssen, dich gehalten zu fühlen, tiefer in dich hinein zu sinken und dich intensiver zu erleben.

Dauer – Preise – Standort

60 Minuten | 75 €
75 Minuten | 90 €
90 Minuten | 105 €
120 Minuten | 133 €

Ich verwende reichlich warmes Öl.
Bring deshalb am besten Kleidung mit, die danach etwas ölig werden darf.
Handtücher brauchst du nicht mitzubringen; eine Dusche gibt es vor Ort nicht.

Ort: Praxis Flussbett, Teerhof 44, in der Bremer Neustadt, gegenüber der Schlachte
Die gebuchte Zeit umfasst die gesamte Session einschließlich Vorgespräch und Abschluss.

Wie fühlt sich eine Lomi Lomi an?

Eine hawaiianische Lehrerin nannte die wichtigste Zutat einer Lomi Lomi „loving hands“ – liebevolle Hände. Achtsam und aufmerksam wende ich mich dir zu, nehme dich wahr und folge dem, was für dich gerade stimmig ist. So kann sich eine Massage wie Nahrung für Körper und Seele anfühlen – als tiefer Genuss, der zugleich neue Erfahrungsräume öffnen kann.

Bei meiner Lomi beziehen lange, fließende Berührungen den Körper in seiner Gesamtheit ein. Mit den sogenannten Delphin-Untergriffen gleite ich mit Händen und Unterarmen auch unter deinen Körper. Daraus können sanftes Schaukeln, Wiegen und Momente des Gehaltenwerdens entstehen. Vielleicht entsteht dabei das Bild eines Kindes im Mutterleib, das von den Bewegungen und dem Atem der Mutter sanft gewiegt wird – umhüllt, getragen, sicher und geborgen.

Vielleicht fühlt es sich auch an, als würdest du von den Wellen des Ozeans und seinen stillen Tiefen umarmt. Die Wärme, der großflächige Kontakt und das Gehaltenwerden können Geborgenheit spürbar machen und dazu einladen, dich der Berührung anzuvertrauen.

Dabei kann neben dem körperlichen Genuss auch etwas in dir berührt und bewegt werden. Vielleicht tauchen Gefühle auf, vielleicht erlebst du vor allem Ruhe, Wärme oder Lebendigkeit. Es muss nichts Bestimmtes geschehen. Mir ist wichtig, dass du Raum für dein eigenes Erleben hast und jederzeit sagen kannst, wenn du dir etwas anders wünschst.
Die Berührungen können dir ein Gefühl von Angenommensein und Halt vermitteln – eine zugewandte Präsenz, die Wärme und Geborgenheit schenken kann. Berührung, die nicht nur deinen Körper erreicht, sondern auch deine Seele berühren kann.

Lomi in Motion – die Reise ins tiefe Meer

Lomi in Motion bei einer Lomi Lomi Massage in Bremen: Gehaltenwerden, Heben und fließende Bewegung

Lomi Lomi kann wie ein sanftes Schaukeln in einer ruhigen Lagune sein. Bei Lomi in Motion gehen wir gemeinsam weiter hinaus aufs Meer – dorthin, wo die Wellen bewegter werden und wir uns ans Wellenreiten wagen können.

Bei Lomi in Motion gehen die Bewegungen über die fließenden Streichungen und das sanfte Wiegen hinaus: Ich drehe, hebe, halte und trage dich und beziehe dabei deinen ganzen Körper ein. Dazu können auch größere Positionswechsel gehören – etwa, dass ich dich aus dem Liegen ins Sitzen begleite und wieder zurück. Du darfst dich dabei bewegen lassen, ohne selbst etwas tun zu müssen.

Dieses Gehalten-, Getragen- und Bewegtwerden kann sich besonders intensiv anfühlen. So kann die Lomi zu einem Tanz auf der Liege werden und Raum für neue Körper- und Gefühlserlebnisse öffnen. Du kannst erleben, wie es sich anfühlt, dich anzuvertrauen und dich der Bewegung hinzugeben. Dabei dürfen auch deine Grenzen spürbar werden und ihren Platz haben. Wie viel Bewegung und Dynamik für dich passt, stimmen wir gemeinsam ab.

Für Lomi in Motion empfehle ich eine Session von 75 bis 90 Minuten oder länger. So bleibt Zeit, die Bewegungen behutsam aufzubauen und anschließend in Ruhe nachzuspüren.

Was macht Lomi im Vergleich zu anderen Massagen besonders?

Für meine Lomi ist die Verbindung aus großflächiger Berührung, Nähe und Bewegung charakteristisch. Bei meiner Lomi gibt es mehr großflächigen Körperkontakt und Nähe als bei meinen anderen Massagen. Lange Streichungen über und unter deinem Körper, unterschiedliche Rhythmen und Momente des Gehaltenwerdens verbinden sich zu einer vielschichtigen Körpererfahrung. Intensität entsteht dabei nicht nur durch kräftigen Druck: Auch eine sanfte Berührung oder das Getragenwerden kann dich tief erreichen.

Für mich hat Lomi neben der körperlichen auch eine emotionale und energetische Dimension – die Abenteuerreise unter meinen Massagen. Berührung und Bewegung können dazu einladen, körperliche und emotionale Spannungen loszulassen, wieder mehr in Fluss zu kommen und dich lebendiger, verbundener oder mehr bei dir zu erleben. Dabei kann die Reise ganz ruhig beginnen und sich, wenn es für dich stimmig ist, zu einem bewegteren und intensiveren Erleben entfalten.

Nähe und Bewegung können wohltuend sein und manchmal auch ungewohnt oder herausfordernd. Du kannst mir jederzeit sagen, wie es dir damit geht. Gemeinsam finden wir eine Intensität, mit der du dich wohlfühlst.

Bei der Abhyanga stehen ruhige, gleichmäßige und wiederkehrende Streichungen mit warmem Öl im Vordergrund. Meine Lomi lässt mehr Wechsel zwischen Ruhe und Dynamik zu – sie kann sanft und entspannend bleiben oder bewegter und intensiver werden.

Bei der Tiefengewebsmassage liegt der Schwerpunkt auf der gezielten Arbeit mit Muskel- und Fasziengewebe. Auch in die Lomi kann ich solche Techniken einbeziehen. Im Mittelpunkt steht hier jedoch das Zusammenspiel von Berührung und Bewegung und dein Erleben des ganzen Körpers.

Die Ganzheitliche Massage bietet einen offenen Rahmen, in dem ich verschiedene Techniken nach deinem Anliegen verbinde. Bei der Lomi prägen die langen, fließenden Berührungen, die Untergriffe und das Halten und Wiegen den Charakter der Session.

Du bist noch unsicher, welches Angebot zu deinem Anliegen passt?
Unter „Was passt zu mir?“ findest du eine Orientierung zu meinen Massagen, Körperarbeit und Coaching.

Beides kann in meiner Lomi Platz haben. Ich kann die Session ruhig gestalten oder gezieltere Berührungen einbeziehen, wenn einzelne Bereiche besondere Aufmerksamkeit brauchen. Im Mittelpunkt bleiben die fließende Berührung, Nähe und Bewegung.

In meiner Lomi verbinde ich diese Zugänge mit einer intuitiven, emotionalen und energetischen Körperarbeit. So können neben körperlichen Verspannungen auch innere Spannungen und dein Erleben als ganzer Mensch Raum bekommen.

Im Vorgespräch besprechen wir dein Anliegen, und ich gestalte die Session entsprechend. Wenn sich während der Massage deine Bedürfnisse verändern, können wir die Berührung, die Intensität oder den Schwerpunkt jederzeit anpassen.

60 Minuten eignen sich gut, um einen ersten Eindruck von der Qualität meiner Lomi zu bekommen. Wenn du dir eine erfüllende, intensive und tiefgehende Massage wünschst, kann auch eine kürzere Lomi eine schöne Alternative zu meinen anderen Massageformen sein.

Wenn du tiefer eintauchen und die Lomi in ihrer ganzen Fülle erleben möchtest, empfehle ich dir 90 bis 120 Minuten. Das gibt uns mehr Raum für unterschiedliche Berührungsqualitäten, fließende Übergänge, Bewegung und Momente des Haltens – und dir mehr Zeit, dich einzulassen, tiefer einzutauchen und nachzuspüren.

Für Lomi in Motion sind mindestens 75 Minuten sinnvoll; ich empfehle eher 90 Minuten oder länger. Das Gehalten-, Getragen- und Bewegtwerden kann ein besonders intensives und tiefes Erleben eröffnen. Dafür braucht es Zeit: um die Bewegungen behutsam aufzubauen, sie in die Session einzubetten und dir anschließend Raum zu geben, das Erlebte nachklingen zu lassen, zu integrieren und wieder zu landen.

Du kannst Unterwäsche anbehalten oder die Lomi ohne Kleidung empfangen. Entscheidend ist, dass du dich wohlfühlst.

In den Ausbildungen, die meine Arbeit geprägt haben, wird häufig ohne Kleidung gearbeitet; das erleichtert bestimmte lange Streichungen und Untergriffe. Auch manche Techniken aus Lomi in Motion lassen sich so besser umsetzen. Wenn du Unterwäsche tragen möchtest, passe ich die Massage entsprechend an.

Dein Intimbereich bleibt bedeckt, auch wenn du keine Unterwäsche trägst. Im Vorgespräch klären wir deine Wünsche und Grenzen und besprechen, was für dich angenehm und stimmig ist. Auch während der Session kannst du mir jederzeit Rückmeldung geben oder deine Wünsche ändern.

Gefühle und Impulse jeder Art sind willkommen. Eine meiner Lehrerinnen hat dafür das Kürzel ABS verwendet: Atem – Stimme – Bewegung. Vielleicht möchtest du tiefer atmen, einen Ton entstehen lassen, etwas aussprechen oder einem Bewegungsimpuls folgen. Dafür darf Raum sein, ohne dass etwas Bestimmtes geschehen muss.

Ich bin aufmerksam bei dir und schaue, wie ich das, was sich zeigt, aufgreifen und begleiten kann. Manchmal bedeutet das einfach, da zu sein und Raum zu geben. Wenn du es möchtest, kann ich eine Bewegung begleiten oder mit dir atmen oder tönen. Auch innere Bilder, Gedanken oder Erkenntnisse kannst du teilen, wenn du möchtest.

Wird es zu intensiv, können wir die Berührung verändern oder pausieren. Wenn du magst, unterstütze ich dich dabei, wieder mehr Ruhe und Orientierung zu finden. Du musst nichts ausdrücken, erklären oder weiterverfolgen – auch stilles Spüren und Genießen haben ihren Platz.

Ja, du kannst dir eine ruhige Lomi mit fließenden Streichungen und sanfterem Halten oder Wiegen wünschen. Lomi ist in der Gestaltung sehr flexibel und Lomi in Motion mit größeren Bewegungen und Positionswechseln ist eine der Möglichkeiten. Wir besprechen, welche Nähe und Bewegung für dich angenehm sind.
Wir können jederzeit auch in einer Sitzung langsamer werden, etwas verändern oder eine Pause machen.

Lomi Lomi hat ihre Wurzeln in der hawaiianischen Kultur. Dort gehört Lomi Lomi zu einer vielfältigen Heiltradition, in der Körperarbeit mit spirituellen Praktiken, Ritualen sowie Natur- und Kräuterheilkunde verbunden sein kann. Eine wichtige Haltung ist dabei Aloha: ein liebevolles, respektvolles und zugewandtes Miteinander.

Meine Lomi-Ausbildungen stammen vor allem aus der Richtung des Temple Style und der Kahuna-Körperarbeit in der Linie von Abraham Kawaiʻi, sowie aus der Linie von Aunty Margaret Machado. Die Kahuna-Körperarbeit lässt sich als moderne Entwicklung auf Grundlage älterer hawaiianischer Prinzipien verstehen.

Diese Richtungen haben schamanisch geprägte Wurzeln und verbinden Körperarbeit mit einem rituellen Verständnis von Transformation und Neubeginn. Die Kahuna-Körperarbeit wird dabei auch als Übergangsritual verstanden: Sie soll Menschen darin unterstützen, Altes loszulassen, sich für Neues zu öffnen und Übergänge im Leben bewusster zu gestalten. Berührung und Bewegung sollen solche Prozesse auf körperlicher, emotionaler und spiritueller Ebene begleiten.

Körper, Geist und Seele werden dabei als miteinander verbunden verstanden. Demnach können sich innere Konflikte und emotionale Spannungen auch als körperliches Festhalten ausdrücken. Die Arbeit mit dem Körper soll Bewegung in dieses Festhalten bringen und zugleich das emotionale und spirituelle Erleben ansprechen. Ziel ist, wieder mehr Harmonie und Verbundenheit zwischen Körper, Geist und Seele zu ermöglichen.

Lomi Lomi wurde innerhalb unterschiedlicher Familien und Traditionen weitergegeben, weshalb es keinen einheitlichen Lomi-Stil gibt. Heute werden unterschiedliche Formen von Lomi praktiziert, in die auch die persönliche Handschrift der Ausübenden einfließt.
Über die Jahre ist meine Lomi durch verschiedene Aus- und Fortbildungen – unter anderem bei Agni Rosenbusch, Anja Friedel und den Goralski-Schwestern – sowie durch meine Begleitung als Seminar-Assistent in Lomi-Ausbildungen gewachsen.